Im Regen

 

Da ist er, der Drang nach draussen zu gehen. Du siehst den leichten Regen und denkst kurz darüber nach doch drinnen zu bleiben. Aber heute gehst du trotzdem nach draussen. Regenjacke montiert wagst du dich in den Regen. Die Regentropfen fallen dir auf den Kopf und du zuckst zusammen und erschauerst innerlich bei jedem Tropfen.

Plötzlich wird der Regen stärker und es schüttet wie aus Kübeln. Du spürst die Kälte der Nässe durch deine Jacke und deine Hosen werden immer wie schwerer. Langsam spürst du eine feuchte Kälte auf deinen Oberschenkeln und die Hose klebt auf deiner Haut fest. Unbeirrt vom strömenden Regen gehst du deinen Weg. Du beginnst zu zweifeln, ob deine Jacke noch lange dicht halten wird. Gleichzeitig hörst du ein Donnern. Verunsichert ob ein Gewitter aufziehen könnte gehst du weiter.

 

Du kommst in den Wald und verlässt den Weg in den schützenden Dickicht. Aber der Regen wird auch dort nicht weniger. Deine Kleidung klebt am ganzen Körper und kühlt deine Haut. Du fröstelst und gehst schneller. Nach einer gefühlten Ewigkeit lässt der Regen endlich nach und du gehst zurück auf den Waldweg. Langsam lichten sich die Wolken und einige Sonnenstrahlen kommen zum Vorschein. Du geniesst ihre Anwesenheit und spürst die Wärme, die von ihnen ausgeht. Unter den Sonnenstrahlen wird deine Kleidung langsam leichter und klebt nicht mehr auf der Haut. Du bekommst warm und gerätst sogar ein bisschen ins Schwitzen. Zurück zuhause fühlst du dich super und an den Regen erinnert nicht viel mehr als eine Pütze auf dem Weg.